Aufbau und Interaktion in einer virtuellen Umgebung für eine Architekturanwendung WS 2002

Virtuelle Umgebungen versuchen die Realitäat möglichst detailgetreu nachzubilden und dem Benutzer eine intuitive Interaktion in und mit dieser Umgebung zu ermöglichen. Welcher Architekt hat nicht schon immer davon geträumt seine Gebäude schon vor Fertigstellung zu betreten und seinen Kunden möglichst realistisch zu präsentieren. Mit wenigen Handgriffen wäre er in der Lage die Pläne direkt nach Kundenwünschen zu ändern und ihm die Resultate direkt vor Augen zu führen. Der Sinn dieses Projektes ist es, die heutigen Möglichkeiten aufzuzeigen, mit denen es möglich ist Architekturmodelle in eine virtuelle Umgebung einzubinden, diese dort direkt zu manipulieren und mit ihnen zu interagieren. Zur Verfögung stehen, im Labor für virtuelles Studios und virtuelle Realität der Fachhochschule Düsseldorf, ein Stereoprojektor zur Rückprojektion von dreidimensionalen Bildern auf eine 2,0 m x 1,5 m große Projektionswand. Zur dreidimensionalen Darstellung werden die Bilder mit Frequenzen von mehr als 120 Hz auf das jeweils entsprechende Auge verteilt. Ein Infrarotsender zur Synchronisation der ChrystalEyes-Shutterbrillen ermöglicht es, sich kabellos im Raum zu bewegen und Aktionen ohne Behinderung auszuführen. Zur akustischen Orientierung wird ein 5.1- Soundsystem (DTT2500 von Cambridge Soundworks) mit Lautsprechern in 1,80 m Höhe für ein optimales Sounddisplay benutzt. Die Positions- und Bewegungsaufnahme für die Interaktion in der virtuellen Umgebung erfolgt mittels eines hybriden Trackingsystems IS-900 SCT von InterSense.

Autor: Thomas Novotny
Unterstützung: Bernd Höppner
Videoclip PocketPC WMV
6 MB

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